In Krisen- und Katastrophenszenarien, Großschadenslagen und Rettungseinsätzen ist schnelles und richtiges Handeln essenziell für eine erfolgreiche Bewältigung der Gefahr.

Notwendige Voraussetzung dafür ist ein reibungsloser Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten bei Einsätzen der öffentlichen und betrieblichen Sicherheit. Dazu müssen alle Kommunikationskanäle direkt miteinander verbunden sein.
In vielen Leitzentralen ist heute noch immer eine direkte Verbindung von Funkkreisen und Telefonnetz nicht möglich, ganz abgesehen von einer umfassenderen Integration von Informationssystemen, Notrufsäulen, Beschallungsanlagen oder Videodaten. Typischerweise leistet das Leitstandpersonal die Kopplung. Dies verschärft jedoch gerade in angespannten Krisensituationen das Risiko kritischer Zeitverluste und Fehlerquellen.
Mit der CONET UC Radio Suite (UCRS) wird der Leitstand seiner eigentlichen Aufgabe entsprechend zur zentralen Kommunikations- und Informationsdrehscheibe.
Die bestehenden Prozesse der unterschiedlichen Kommunikationstypen, beispielsweise Alarmierungskreise mit höchster Priorität, bildet das System schlüssig in einer einfachen Ansicht ab und stellt damit auch in komplexen Einsatzszenarien eine dauerhafte Erreichbarkeit, Informationsweitergabe und Handlungsfähigkeit sicher.
So muss sich beispielsweise ein Anrufer nicht mehr mit der Erreichbarkeit seines Ansprechpartners über Festnetz, Handy oder Funk auseinandersetzen. Unnötige und zeitaufwändige Verbindungsversuche entfallen, da die UC Radio Suite eine schnellstmögliche Erreichbarkeit der Ansprechpartner gewährleistet und Konferenzen unmittelbar herstellt.
Die als einheitlicher Arbeitsplatz mit zentralem Touchscreen ausgelegte Bedienoberfläche lässt sich gezielt an die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen Einsatzbereichs etwa in der Überwachungszentrale eines Tunnelbetreibers, der Werkschutzzentrale eines Flughafens, dem Crowd Management an Bahnhöfen oder der klassischen Leitstelle in Feuerwehr oder Rettungsdienst anpassen. Das teils offene Design erlaubt zudem eine flexible Gestaltung des Frontends durch externe Dienstleister und die Integration weiterer Third-Party-Anwendungen.